Klavierabend "Tanzfantasien"

Catherine Gordeladze  

Tschaikowskiplatz 7
01796 Pirna

Tickets from €18.00
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Event organiser: Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH, Am Markt 7, 01796 Pirna, Deutschland

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Schüler, Studenten

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Ermäßigungsberechtigt sind Schüler und Studenten.

Die Begleitperson eines Schwerbeschädigten mit Ausweis B erhält freien Zutritt. Die Karte ist im TouristService Pirna oder unter Tel.: 03501 556 443 erhältlich. Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuweisen.
Tageskasse zzgl. 2 Euro pro Ticket.
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In ihrem Recital präsentiert Catherine Gordeladze virtuose Tanzbearbeitungen verschiedener Jahrhunderte. Von Jean-Philippe Rameaus brillantem Variationszyklus „Gavotte et six Doubles“ aus der französischen Barockära spannt sich der Bogen bis zu romantischer Klaviermusik des 19. Jahrhunderts. In Chopins Walzern spiegeln sich abendliche Feste und wirbelnde Paare, in Liszts hochvirtuoser 8. „Ungarischer Rhapsodie“ die damalige Faszination für das exotische Kolorit von Zigeunerkapellen. Für das Konzert zum 200. Jubiläum von Clara Schumann hat Catherine Gordeladze den feurig-dämonischen "Caprice à la Boléro" mit seinem lyrisch-verträumten Mittelteil ausgewählt.

Die georgisch-deutsche Pianistin Catherine Gordeladze hat sich als eine der bemerkenswertesten Musikerinnen der jungen Generation etabliert. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit sechs Jahren an der Zentralen Musikschule in Tiflis. Als Wunderkind gefeiert hatte sie bereits mit sieben Jahren ihren ersten Orchesterauftritt und spielte mit zehn Jahren einen kompletten Klavierabend. Nur ein Jahr später nahm sie an einem Galakonzert in der Tifliser Oper teil. Die Begegnung mit und langjähriger Unterricht bei dem Pianisten Alexis Weissenberg haben ihre künstlerische Entwicklung maßgeblich geprägt. Ihre musikalische Ausbildung absolvierte Catherine Gordeladze mit Auszeichnungen an den Musikhochschulen in Tiflis, Frankfurt am Main und Weimar.

Als hervorragende Solistin und gefragte Kammermusikpartnerin gastiert Gordeladze gegenwärtig auf den wichtigsten Konzertpodien und mit namhaften Orchestern, wie dem Georgischen Staatsorchester, dem Philharmonischen Orchester des Landestheaters Coburg, dem Mainzer Staatsorchester oder den Dortmunder Philharmonikern. Neben ihrer Konzerttätigkeit hat sie einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Frankfurt inne.

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Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna
Germany
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Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.

Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.